Kapitel 3. Treiberentwicklung in der Praxis

Inhaltsverzeichnis
3.1. Auf der Kommandoebene entwickeln
3.2. Techniken der Treiberprogrammierung
3.2.1. Coding Style: Kernelcode lesen und Kernelcode schreiben
3.2.2. Kernelcode kodieren
3.2.3. Objektbasierte Programmierung im Kernel
3.3. Nicht vergessen: Auswahl einer geeigneten Lizenz
3.3.1. GPL und LGPL
3.3.2. MPL und BSD

Der Treiberentwickler muss neben dem theoretischen Basiswissen über Betriebssystem und Hardware vor allem sein praktisches Handwerk beherrschen. Dazu zählen in erster Linie Kenntnisse über Editor, Compiler und Make. Sie stellen die wenigen, zur Treiberentwicklung unbedingt notwendigen Essenzen dar. Weitere Programmentwicklungswerkzeuge wie eine Versionsverwaltung sind hilfreich und nützlich, aber nicht zwingend erforderlich.

Abbildung 3-1. Komponenten der Treiberentwicklung

Dieses Kapitel möchte das praktische Fundament darlegen, auf das die eigentliche Treiberentwicklung aufbaut. Vor allem an die Adresse von Einsteigern gerichtet, beschreibt es, was bei der Treiberentwicklung zu beachten ist und stellt kurz die wichtigsten Komponenten des Linuxsystems vor, mit denen der Treiberentwickler bei der Programmierung in Berührung kommt. Der Schwerpunkt liegt dabei sicherlich auf den treiberspezifischen Aspekten beim Umgang mit den Werkzeugen. Insbesondere das Kapitel Auf der Kommandoebene entwickeln können diejenigen getrost überspringen, die bereits Erfahrung mit der Entwicklung unter Linux haben.

Die daran anschließenden Abschnitte Kapitel Techniken der Treiberprogrammierung und Kapitel Nicht vergessen: Auswahl einer geeigneten Lizenz informieren über Programmiertechniken innerhalb des Linux-Betriebssystemkerns und über die rechtlichen Aspekte und dürften damit wieder für alle Leser etwas zu bieten haben.


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