Gumstix-FAQ

Aus Labor für Echtzeitsysteme

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Version vom 15:42, 19. Mai 2007 (bearbeiten)
Quade (Diskussion | Beiträge)

← Zum vorherigen Versionsunterschied
Version vom 15:48, 19. Mai 2007 (bearbeiten) (rückgängig)
Quade (Diskussion | Beiträge)

Zum nächsten Versionsunterschied →
Zeile 102: Zeile 102:
==== Datentransfer über die serielle Schnittstelle (u-boot) ==== ==== Datentransfer über die serielle Schnittstelle (u-boot) ====
... ...
 +
 +=== Entwicklungsumgebung einspielen ===
 +
 +Die Entwicklungsumgebung beruht auf ''buildroot''. Die notwendigen Quell- und Generierungsdateien befinden sich auf dem Subversion-Server von Gumstix. Für das Einspielen der Entwicklungsumgebung ist ein Internetzugang notwendig.
 +
 +Für die verschiedenen Gumstix-Boards gibt es auch verschiedene Entwicklungsumgebungen. Für das Verdex-Board werden mit dem folgenden Kommando die relevanten Dateien ausgecheckt:
 +
 +<pre>
 +svn co http://svn.gumstix.com/gumstix-buildroot/branches/users/craig/270 gumstix-buildroot
 +</pre>
 +
 +Damit liegt die aktuelle Version im Unterordner ''gumstix-buildroot'' vor. Zur Generierung müssen eine Reihe von Paketen auf dem Hostsystem vorhanden sein.
 +
 +<pre>
 +apt-get install autoconf # Liste muss ergänzt werden!!!
 +</pre>
 +
 +Sind die Datein heruntergeladen, wird per ''make'' der Generierungsprozess angestossen. Dabei werden die aktuellen Pakete (z.B. der Linux-Kernel) von den entsprechenden Servern (z.B. http://www.kernel.org) geladen.

Version vom 15:48, 19. Mai 2007

Inhaltsverzeichnis

Inbetriebnahme

Hardware

  • console-vx eventuell mit zwei Kabeln (Plus/Minus) für die Stromversorgung ausrüsten. Das ist allerdings nicht unbedingt notwendig, weil sich das Board auch per USB mit Strom versorgen lässt.
  • 3 Kabel an eine 9-polige SUB-D Buchse anlöten (Pin 2, 3 und 5). Die Kabel sollten einen solchen Querschnitt haben, dass sie sich in die vorhandene runde Buchse auf das Board console-vx stecken lassen (mittlere Buchse).
  • Motherboard und Konsolenboard zusammenstecken.

Software

  • Am einfachsten ist es, eine Datei .kermrc mit folgendem Inhalt anlegen:
set line /dev/ttyUSB0
set speed 115200
set reliable
fast
set carrier-watch off
set flow-control none
set prefixing all
set file type bin
set rec pack 4096
set send pack 4096
set window 5
set transfer protocol zmodem {rz} {rz} {sz -w 10000 %s} {sz -w 10000 - a %s} {rz} {rz}

Die letzte Zeile ist notwendig (und steht nicht im Gumstix-Wiki), damit sich per ZModem auch bei Einsatz eines USB-Seriell-Konverters Dateien transferieren lassen. Eventuell müssen Sie /dev/ttyUSB0 gegen /dev/ttyUSB1 austauschen.

  • Starten Sie auf dem Host System C-Kermit.
    kermit
  • Verbinden Sie sich mit dem Target (Gumstix) durch Eingabe von connect. Danach sollten die Ausgaben des Gumstix auf dem Host erscheinen.
quade@ezs-mobil:~$ kermit
C-Kermit 8.0.211, 10 Apr 2004, for Linux
 Copyright (C) 1985, 2004,
  Trustees of Columbia University in the City of New York.
Type ? or HELP for help.
(/home/quade/) C-Kermit>connect
Connecting to /dev/ttyUSB0, speed 115200
 Escape character: Ctrl-\ (ASCII 28, FS): enabled
Type the escape character followed by C to get back,
or followed by ? to see other options.
----------------------------------------------------



Welcome to the Gumstix Linux Distribution!

gumstix login: root
Password: gumstix
Welcome to Gumstix!
By default, this gumstix is configured for CF support.
Unfortunately, this means MMC support has been
disabled out of the box.  To turn on MMC and turn off CF,
edit the file /etc/modules and comment out or delete the pcmcia (CF)
line, and uncomment the MMC lines.  You then also need to comment out
or remove the line "auto mwlan0" in /etc/network/interfaces if it
exists, since it will otherwise cause the pcmcia driver to be loaded.
#
  • Loggen Sie sich auf dem Gumstix mit dem Loginnamen root und dem Passwort gumstix ein.
  • Um wieder zum Kermit-Prompt zu kommen, geben Sie <CTRL>\c (Control-Backslash C) ein.
  • Um Kermit zu beenden geben Sie beim Kermit-Prompt exit ein.

Datentransfer über die seriellen Schnittstelle (Linux)

  • Daten lassen sich über das ZModem-Protokoll zwischen Host und Target tranferieren. Dazu muss auf dem Hostsystem das Paket lrzsz installiert sein.
    apt-get install lrzsz
  • Um Daten vom Host auf den Target zu übertragen, verbinden Sie sich auf dem Target mit Hilfe von Kermit und starten dann (im richtigen Verzeichnis) rz.
  • Kehren Sie per Controll-Sequenz (Control-Backslash C) auf den Kermit-Prompt zurück und verschicken Sie die Datei mit Hilfe des Kommandos send.
# cd /tmp/
# rz
�z waiting to receive.**▒B0100000023be50
(Back at ezs-mobil)
----------------------------------------------------
(/home/quade/) C-Kermit>send /tmp/hello
Sende: hello
Bytes gesendet:   5068   BPS:9087

Übertragung abgeschlossen
(/home/quade/) C-Kermit>connect
Connecting to /dev/ttyUSB0, speed 115200
 Escape character: Ctrl-\ (ASCII 28, FS): enabled
Type the escape character followed by C to get back,
or followed by ? to see other options.
----------------------------------------------------
#
  • Um Daten vom Target auf den Host zu übertragen, müssen Sie auf dem Target nur das Kommando sz <Dateiname> eingeben.
#
# sz messages
**▒B0▒▒▒
----------------------------------------------------
Empfange: messages
Bytes empfangen:  11914/  11914   BPS:11321

Übertragung abgeschlossen
----------------------------------------------------
�00000000000
#

Datentransfer über die serielle Schnittstelle (u-boot)

...

Entwicklungsumgebung einspielen

Die Entwicklungsumgebung beruht auf buildroot. Die notwendigen Quell- und Generierungsdateien befinden sich auf dem Subversion-Server von Gumstix. Für das Einspielen der Entwicklungsumgebung ist ein Internetzugang notwendig.

Für die verschiedenen Gumstix-Boards gibt es auch verschiedene Entwicklungsumgebungen. Für das Verdex-Board werden mit dem folgenden Kommando die relevanten Dateien ausgecheckt:

svn co  http://svn.gumstix.com/gumstix-buildroot/branches/users/craig/270 gumstix-buildroot

Damit liegt die aktuelle Version im Unterordner gumstix-buildroot vor. Zur Generierung müssen eine Reihe von Paketen auf dem Hostsystem vorhanden sein.

apt-get install autoconf # Liste muss ergänzt werden!!!

Sind die Datein heruntergeladen, wird per make der Generierungsprozess angestossen. Dabei werden die aktuellen Pakete (z.B. der Linux-Kernel) von den entsprechenden Servern (z.B. http://www.kernel.org) geladen.

Persönliche Werkzeuge